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Wie Sie eine Pilzerkrankung der Haut erkennen und behandeln

Wenn Ihre Haut gerötet ist, sich schuppt und Sie ein Brennen oder einen Juckreiz verspüren, können dies Anzeichen für eine Pilzerkrankung Ihrer Haut sein. Hautpilz ist eine relativ häufige Hauterkrankung. Rund 20 % aller Menschen weltweit sind von einer Mykose (medizinische Bezeichnung von Hautpilz) betroffen. Pilzerkrankungen der Haut sind ansteckend, weshalb es sinnvoll ist, frühzeitig und beim ersten Anzeichen einer Erkrankung etwas dagegen zu unternehmen. Die Pilzsporen verbreiten sich schnell und wenn Sie nichts dagegen unternehmen, breitet sich der Pilz über größere Hautflächen aus. Sollten Sie unter Hautpilz leiden, bestehen hervorragende Heilungschancen. Sie können sich sogar selbst behandeln. Sinnvoll ist es jedoch, sich von einem Hautarzt untersuchen zu lassen, um sicherzugehen, dass es sich auch wirklich um Hautpilz handelt und nicht um eine Schuppenflechte oder Neurodermitis.

Hautpilz entsteht häufig an feuchten und warmen Körperpartien

Hierzu zählen beispielsweise die Achseln, die Hautfalten unter der weiblichen Brust und die Füße. Auch der Fußpilz wird als ein Hautpilz bezeichnet. Erschreckend: nahezu jeder dritte Deutsche leidet unter Fußpilz. Einen Pilzbefall der Haut erkennen Sie daran, dass die Haut an den betroffenen Stellen aufweicht. Die befallenen Hautstellen sind gerötet und jucken stark. Die Haut verliert kleine weiße Schuppen und in seltenen Fällen entstehen auch Risse, die Sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen sollten, denn durch die rissige Haut kann der Hautpilz in die tieferen Hautschichten vordringen. Die Pilze ernähren sich von dem Eiweiß Keratin, das in der Oberhaut vorhanden ist. Besonders schnell breitet sich eine Pilzerkrankung aus, wenn Ihr Immunsystem geschwächt ist oder wenn eine Hautpartie entzündet ist.

So können Sie gegen eine Pilzerkrankung der Haut vorgehen

Gegen die meisten Pilzerkrankungen der Haut hilft ein Antimykotikum, dass in der Apotheke erhältlich ist und an den befallenen Stellen aufgetragen wird. Beachten Sie bei der Selbstbehandlung, dass Sie ein Pilzmittel auswählen, dass ein besonderes breites Wirkstoffspektrum aufweist, weil Sie nicht wissen, um welchen Erreger es sich handelt. Achten Sie bei der Anwendung besonders darauf, dass Sie das Mittel so lange wie auf dem Beipackzettel empfohlen wird, anwenden, weil bei einer zu kurzen Anwendungsdauer der Hautpilz oft nicht vollständig beseitigt ist und sich nach Absetzen des Medikamentes wieder ausbreitet.

Halten Sie befallenen Hautpartien möglichst frei von Schweiß und lassen Sie möglichst viel Luft an die befallenen Stellen. Zusätzlich können Sie die Pilzbehandlung auch mit Naturheilmitteln wie Lavendelöl oder Teebaumöl unterstützen. Vermeiden Sie während der Behandlung ausgedehnte Bäder, weil diese die Haut aufweichen, was das Eindringen der Pilze begünstigt. Achten Sie auf Hygiene und wechseln Sie Ihre Kleidung, speziell die Unterwäsche täglich. Auch sollte der infizierte Hautabschnitt möglichst trocken gehalten werden. Mit der richtigen Ernährung können Sie Ihre Behandlung unterstützen. Während der Pilzinfektion sollten Sie auf Zucker und auf Kohlenhydrate möglichst verzichten.

Nill

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